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Die PKV für Selbstständige

Die PKV für Selbstständige

Nachdem die Wahl  zwischen Privatversicherung und freiwillig gesetzlich versichert gefallen ist, geht es an die Auswahl der richtigen PKV. Dabei gilt: vor allem muss ein Vertrag gefunden werden, dessen Leistungen und Kosten sich an die Bedürfnisse des Versicherten anpassen lassen. Dabei spielt auch eine Rolle, ob der Versicherte der Hauptverdiener einer Familie ist, und somit im Krankheitsfall unbedingt weiter Bezüge braucht.

Krankenversicherungspflicht – auch für Selbstständige

Ob man sich krankenversichert, ist nicht in Frage gestellt, es gilt in Deutschland die sogenannte Krankenversicherungspflicht. Jedoch können Gründer sich hohe Kosten ersparen, in dem Sie einen Tarif wählen, der Leistungen etwas drosselt und dabei schon für Beiträge von unter 100 Euro pro Monat erhältlich ist.

Nach einer gewissen Gründerphase ist es dann recht einfach möglich, den Tarif den besseren Möglichkeiten anzupassen. Sie können leistungsstärkere Tarife in Erwägung ziehen und dadurch bessere Leistungen erhalten.

Den besten Tarif finden

Den bestgeeignetsten Tarif zu finden, ist nicht so einfach. Zu groß ist das Angebot verschiedener Krankenkassen und dort der verschiedenen Tarife. Dabei richtet sich der Beitrag nach dem Einstiegsalter und dem gesundheitlichen Zustand.

Im Prinzip kann man von rund 1.000 verschiedenen Tarifen ausgehen, die die Krankenkassen derzeit einem Selbstständigen anbieten. Der große Unterschied: in der gesetzlichen Krankenkasse richtet sich der Beitrag allein nach dem Einkommen, bei der PKV nach Gesundheit und Alter. Deshalb ist für junge Leute ohne schwere Vorerkrankungen die PKV meist die wesentlich günstigere Variante.

Der Basistarif

Seit 2009 gesetzlich vorgeschrieben ist ein sogenannter Basistarif, den alle privaten Krankenkassen anbieten müssen. Hier erfolgt eine Orientierung von Leistung, Art und Umfang an den Gesetzlichen. Im Basistarif gibt es keine Risikozuschläge, nur eine vereinfachte Gesundheitsprüfung.

Ob man im Basistarif der PKV oder in der Gesetzlichen besser aufgehoben ist, kann nicht pauschaliert gesagt werden. Insgesamt zählt es bei der PKV zu den Vorzügen, dass die Leistungen wesentlich umfangreicher sind, allerdings trifft dies nicht auf den Basistarif zu. Die Selbstbeteiligung kann in der PKV angepasst werden, um einen niedrigeren Beitrag zu erreichen, das ist in der Gesetzlichen nicht möglich.

Großer Unterschied: in der gesetzlichen Krankenkasse sind Familienmitglieder ohne Einkommen wie Kinder und nicht berufstätige Ehegatten beitragsfrei mitversichert. In der PKV jedoch müssen für jeden Einzelnen Beiträge gezahlt werden.

Bei Nichtinanspruchnahme von Versicherungsleistungen kann in der PKV ein satter Beitragsrückerstattungsbetrag winken. Das gibt es in der gesetzlichen Krankenkasse nicht.

Alles in Allem ist eine Frage, die individuell beantwortet werden muss, wann die PKV und wann die Gesetzliche teurer und wann besser ist. Meist ist jedoch für Selbstständige die PKV die erste Wahl, vor allem aufgrund der besseren Leistungen. Ist der Versicherungsnehmer noch recht jung, kann er die besseren Leistungen sogar deutlich günstiger bekommen als in der Gesetzlichen. Der größte Vorteil jedoch ist die Flexibilität, die eine Änderung des Vertrages erlaubt.

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